Übergabe der Spenden an das Kinderhospiz Regenbogenland

Der Scheck in Höhe von 819,60 Euro wurde von den Studierenden des Abendgymnasiums an das Kinderhospiz übergeben.

Beim diesjährigen Schulfest einigten sich die Studierenden des Semesters 2 darauf, mögliche Gewinne an das Kinderhospiz Regenbogenland in Düsseldorf zu spenden. Insgesamt blieben 819,60€ für das Regenbogenland übrig, die am 12. Dezember von zwei Studierenden übergeben wurden. Im Kinderhospiz wurde die Spende mit großer Freude angenommen. Die Studierenden und die Klassenlehrer des S2 wurden durch die Räumlichkeiten geführt und erhielten Tassen des Regenbogenlands als Dankeschön, die ab jetzt in der Cafeteria verwendet werden.

Bilder von der Schulfahrt nach Wales 2008

Hier sehen Sie alle Bilder von der Schulfahrt nach Wales im Mai 2008:

Kontrast zum Alltag: Der Raum der Stille

Die Weiterbildung über den 2. Bildungsweg bedeutet für viele Studierende eine erhöhte zeitliche Belastung während ihres täglichen Alltags. Für unsere berufstätigen Studierenden verlängert sich der Arbeitstag durch den Schulbesuch nach Feierabend, Hausfrauen und Mütter finden sich täglich vormittags in der Schule ein, bevor sie ihr Kind aus dem Kindergarten abholen und Schichtdienstleistende besuchen täglich wechselnd vormittags oder abends neben ihrer beruflichen Tätigkeit den Unterricht am Abendgymnasium. Da bleibt in der Woche oft wenig Freizeit. Dennoch wird den Studierenden täglich Konzentration und Leistung abverlangt, um sich auf den bevorstehenden Schulabschluss, das Abitur, gezielt vorzubereiten. Daher ist es wichtig, dass ihnen während der Pausen am Abendgymnasium ein geeigneter Ort der Entspannung zur Verfügung gestellt wird. Neben dem Freizeitraum, der Caféteria und der neuen Außenterrasse für die Sommermonate verfügt das Abendgymnasium nun auch über einen „Raum der Stille“, der Dank des Förderkreises zu Beginn des Wintersemesters 2006/07 eingeweiht wurde.

„Lesen, beten, entspannen, zur Ruhe kommen“, ein Motto des neuen Meditationsraumes der Stille, beschreibt nur teilweise den Zweck dieses nach Vorschlägen unserer Studierenden gestalteten Bereiches in der 3. Etage unseres Schulgebäudes. Er dient als Kontrast zum Freizeitraum im Kellergeschoss des Hauses. Die Idee entstand nach einem Meditationsgottesdienst im April 2006. Nach dem ein Raum in der 3. Etage lange Zeit vielen Studierenden unbekannt und daher unbenutzt war, überlegten sich Studierende gemeinsam mit Lehrenden, wie der Raum ansprechender und freundlicher gestaltet werden konnte. Die erfreulich große Anzahl an konkreten Vorschlägen führte zur Umsetzung der Renovierung und ließ einen Raum mit freundlicher Wandfarbe, verbesserter Beleuchtung und ansprechender Dekoration entstehen. Eine Pinnwand für Zeitungsausschnitte und Gedanken, mehrere Sitzkissen auf dem Fußboden und eine jahreszeitlich wechselnde „Mitte“ sind das Ergebnis dieser Anregungen von Studierenden und der freundlichen finanziellen Unterstützung des Vereins der Freunde und Förderer des Nikolaus Groß Abendgymnasiums.

Inzwischen finden einmal wöchentlich auch für die Studierenden des Vormittags- und des Abendunterrichtes Veranstaltungen im Raum der Stille statt: „Lust auf Leistung“ versprechen die Übungen von Magdalena Obsiadly, Praktikantin am Weiterbildungskolleg und sorgen so für eine Minimierung von Stresssymptomen, eine schnelle Hilfe bei Leistungsabfall, weniger Nervosität vor Prüfungen und fördern konzentriertes Arbeiten durch Körperbeherrschung. Diese Übungen sind erprobte und so einfache wie effektive Methoden zur Entspannung.

Der Raum der Stille ist damit ein weiterer Beitrag zur Unterstützung unserer Studierenden bei der Bewältigung ihres Alltags und der an sie gestellten Anforderungen zur Erlangung ihres Schulabschlusses am Weiterbildungskolleg. Für Anregungen zur ergänzenden kreativen Gestaltung ist Frau Schmidt, Lehrerin und Ansprechpartnerin für diesen Raum, jederzeit dankbar.

Kein Platz blieb frei beim Café Litera

Am Donnerstag, 6. April fand ein weiteres „Café Litera“ im Nikolaus Groß Abendgymnasium statt. Das Thema: Irland. Hermann Holtmann, Lehrer auf dem Weiterbildungskolleg, stellte moderne irische Autoren vor und wurde dabei musikalisch begleitet von der Band GaelicWindProject.

2006-04-06_cafe-litera-49Sie heißen Michaela, Tanja, Daniel, Michael, Ursula und Friederike. Sie tragen alle deutsche Namen. Aber sie machen irische Musik. Und das mit überzeugender Leidenschaft. GaelicWindProject heißt die Band, die beim Café Litera im Abendgymnasium am vorletzten Schultag vor den Osterferien noch einmal mit Jigs und Reels für beste Stimmung sorgte. Jigs und Reels – das sind die rhythmischen Tanzstücke der keltischen Musiktradition. Bei dieser abendlichen Festveranstaltung blieb kein Besucherstuhl mehr frei. Bis auf den letzten Platz war die Schulaula mit Zuschauern gefüllt. Zahlreiche ehemalige Studierende, Lehrende und Freunde des Abendgymnasiums kamen auf Einladung des Förderkreises, durch dessen finanzielle Unterstützung dieser irische Abend möglich wurde. Hinter den Sitzreihen füllten sich nach Ende der abendlichen Unterrichtszeit dann auch noch die letzten freien Stehplätze mit Studierenden des Abendgymnasiums. Diesen Abend mit rhythmischen Tanzstücken und harmonischer Musik aus irischer Tradition wollte sich kaum jemand entgehen lassen.

2006-04-06_cafe-litera-68Michaela hat viele musikalische Talente: Nach Blockflöte, Orgel und Klavier erlernte sie während ihres Studiums die Querflöte. Ihre Fastzination für die keltische Musikkultur ist unübersehbar, wenn man sie auf der Bühne auf der Whistle leidenschaftlich spielen sieht. Daneben überzeugt Tanja durch erstklassigen Gesang. Da macht sich ihre chorische Gesangsausbildung bemerkbar. Doch singt sie nicht nur für GaelicWindProject, zwei der Bandlieder sind auch von ihr selbst geschrieben. Daniel spielt dazu auf der Gitarre und hat das Cover der ersten CD, „Along the enchanted way“ gestaltet, auf der einige der heute gespielten Lieder enthalten sind. Seine Leidenschaft für irische Musik begann spätestens nach der erfolgreichen Tanzshow „Riverdance“. Michael macht seit Ewigkeiten schon Musik und wurde nach einer gemeinsamen Radtour 1993 durch Irland mit seiner Frau und Bandmitglied Michaela zum Fan der Folkmusik. Er komponiert, singt und spielt alles, was Tasten und 6 bis 12 Saiten hat. Heute ist er vor allem mit Gitarre und am Klavier zu sehen. Ein weiteres Multitalent ist Ursula von der Band Ffynnon Garw, leidenschaftliche Geigerin, die heute ihren Gastauftritt bei GaelicWindProject hat. Sie liebt die klassische Musik, tritt sonst mit verschiedenen Bands und Orchestern auf, unterstützt die Band beim Café Litera mit der Fiddle und vertritt damit Bandmitglied Norma, die zur Zeit verreist ist. Begleitet wird die Musik außerdem mit dem Akkordeon, gespielt von Friederike.

2006-04-06_cafe-litera-30Die vorgestellten Autoren hat Hermann Holtmann im Vorfeld passend zur Musik der Band ausgesucht. „Ich hatte selbst im Repertoire der Band ein Stück gefunden, das ich mir für den heutigen Abend gewünscht habe und gut verbinden konnte mit den heute vorgestellten Literaturauszügen“, erzählt Holtmann. Und er ist begeistert von dem großen Andrang im heutigen Café Litera. Schade, dass da kein Platz zum Tanzen mehr frei blieb.

 

Wiedersehen auf dem Schulfest

Am letzten Samstag vor dem 1. Advent findet das traditionelle Schulfest am Abendgymnasium statt, so auch in diesem Jahr am vergangenen Samstag. Zu Tanz und Buffet, zu Kuchen und Wein trafen sich neben den Studierenden auch wieder zahlreiche Ehemalige der Schule, daran änderte auch der plötzliche Wintereinbruch und das Schneechaos auf den Straßen nichts.

„Wir haben damals auf dem Innenhof der Schule Fußball gespielt und sind seit dem die einzigen, die den Schulleiter duzen dürfen“, erzählt Wilhelm Liewerkus stolz auf dem diesjährigen Schulfest im Kreise seiner ehemaligen Mitstudierenden vom Abiturjahrgang 1982. Das „Du“ habe Herr Nadorf ihnen seiner Zeit als junger Lehrer angeboten, als er „noch nicht wusste, später einmal Schulleiter zu werden“, freut sich Liewerkus. Nach seinen Angaben soll es sogar im Schrank des Klassenraums eine Stereoanlage gegeben haben, behauptet er. Rudolf Huhn alias „Suppi“ betont aber, dass sie damals trotzdem sehr viel gelernt und ihre Schulzeit am Abendgymnasium bis heute in guter Erinnerung behalten haben. „Suppi Huhn“ erzählt von einem Schulfest im Jahre 1979, damals zum 20-jährigen Bestehen des Abendgymnasiums: „Wir hatten eigens dafür eine Band gegründet und sind damit auf dem Schulfest aufgetreten.“ Bald haben diese Ehemaligen mit dem 25-jährigen Abitur selbst ein großes Jubiläum, freut sich Reiner Fuchs aus dem selben Schuljahrgang.

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Siegfried (Siggi) Dittrich, Michael (Buddy) Badura, Achim Kohns, Rudolf (Suppi) Huhn, Reiner Fuchs und Wilhelm (Willi) Liewerkus vom Abiturjahrgang 1982 erinnern sich gerne zurück an ihre Schulzeit auf dem Abendgymnasium.

Noch nicht so lange her ist es für die Abiturienten vom Sommer diesen Jahres. Sandra Wilms, Simone Reisner und Nina Lehnertz freuen sich besonders über das Fotoalbum ihrer Abiturfeier, das der Förderkreis allen Abiturienten vom Juni diesen Jahres am heutigen Schulfest überreicht. Die schönsten Bilder von ihrem großen Tag sind hierin festgehalten. Die drei Ehemaligen wollen auch zukünftig zum Schulfest kommen, um den Kontakt zum Abendgymnasium nicht zu verlieren.

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Sandra Wilms, Simone Reisner und Nina Lehnertz freuen sich über das Fotoalbum von Ihrer Abiturfeier.

Short report about the school trip to England

First day

  • Start in Essen: 6.30 a. m. from the railway station
  • Arrival in Dover at noon, crossing with the ferry to Dover
  • Arrival in Kingsdown at about 3.oo p. m.
  • We moved into the holiday apartments in Kingsdown and afterwards we had a walk along the beach. In the evening we discovered a little pub and spent a few hours there. We tried to talk together just in English.

Second day: Trip to Canterbury

  • After the breakfast in the houses we drove to Canterbury.
  • We visited Canterbury City and had a guided tour through the Canterbury Cathedral.
  • The guide told us very interesting things about the history of Canterbury and stories about the first Archbishop St. Augustin, who cames from Italy in the sixth century and also a story about Thomas O‘ Becket, Archbishop and martyr, who was slain in his own cathedral in 1170.
  • Nowadays the archbishop of Canterbury is the most senior bishop of the Church of England and the worldwide Anglican Communion. The worldly head of the Church of England is the Queen.
  • Another interesting person of Canterbury was Geoffrey Chaucer, who wrote the Canterbury Tales (Canterbury Geschichten) about the pilgrims of Canterbury between 1387 and 1400 AD. It is the story of a group of thirty people who travel as pilgrims to Canterbury.
  • The pilgrims, who come from all layers of society, tell stories to each other to kill time while they travel to Canterbury.
  • In the afternoon we visited a little town called Broadstairs. In Broadstairs there lived the famous author Charles Dickens, who wrote „Oliver Twist“.

Third day: Trip to London

  • We left Kingsdown at 9 a.m. and arrived at London about 12.00.
  • Volker, our bus driver, parked in the North of the Hyde Park and we went to the subway together.
  • We bought a day ticket for the subway, it costs 4.60 pounds. Then we visited
  • Buckingham Palace and the House of Parliament. Afterwards the groups divided into smaller groups and we visited China Town, the famous department store of England, Harrods, the Tower of London and the Tower Bridge.
  • The return trip started at about 8.3o p. m. and we arrived in Kingsdown shortly before our favourite pub closed.

Fourth day: Leeds Castle and Maidstone

  • In the morning: Leeds Castle
    Sightseeing of a very nice little castle called „Leeds Castle“ that was occupied until 1974 by a private person and nowadays is financial by a donations.
  • In the afternoon: Maidstone
    Stay in Maidstone, a typical little English town.
  • The last evening in England we spent together in the Kingsdown pub.

Fifth day

  • Start in Kingsdown at about 9.3o, sightseeing of the wartime tunnels of Dover Castle with a guide.
  • After crossing the channel Dover-Calais return trip to Essen. Arrival in Essen at about 9.15 p. m.

All together the trip to England was very interesting and a good practice for our knowledge of English.

Ein Text von Lissie Höper