Religionslehre

Lesen Sie hier einen Auszug aus unserem Schulprogramm:

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9.4 Religionslehre

Der Religionsunterricht des Abendgymnasiums trifft auf Studierende ab dem Alter von 18 Jahren bis hin zum Rentenalter, aus vielerlei Berufen und Lebenssituationen, die mehr oder weniger religiös geprägt wurden. Die zu vermittelnden Denkanstöße und Kenntnisse im Unterricht ermöglichen eine (Wieder-)Begegnung mit den Grundlagen des Christentums, seinem Menschenbild, seinem Daseinsverständnis, seiner Kultur in Geschichte und Gegenwart. Im Religionsunterricht in der Erwachsenenbildung kann der Studierende seine eigene Haltung zu religiösen Fragen, zu Glaube, Kirche und Religion überprüfen, entwickeln, entfalten und festigen. Ziel ist es, zu einer allgemeinen und religiösen Deutungskompetenz, einer Lebenshaltung, die durch biblisch-christliche Tradition und Hoffnung bejaht werden kann und zu einem Verständnis des Glaubens in Kirche und Gemeinde beizutragen. Aus der Sicht christlicher Theologie sind Glaube und Vernunft, die Achtung vor der Gewissensfreiheit und der Respekt vor der eigenen Überzeugung und der anderer Menschen tragende und belebende Elemente des für alle Studierenden der Schule verpflichtenden Religionsunterrichts. Insofern trägt das Fach Religion in Verbindung mit Schulgottesdienst und Schulseelsorge zu individueller, religiöser und sozialer Kompetenz bei.

Es leistet zugleich – im Verbund mit den anderen Fächern – einen propädeutischen Beitrag für ein Hochschulstudium, insbesondere im Bereich der Geisteswissenschaften und der Theologie, darüber hinaus aber auch im naturwissenschaftlichen Bereich, da Forschung ethischen Grundsätzen und Wertvorstellungen verpflichtet ist, die sie selbst nicht entwickeln kann. Schließlich gewinnen die Studierenden des Abendgymnasiums im Fach Religion auch Maßstäbe für ihr Handeln im beruflichen Alltag.

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Das vollständige Schulprogramm finden Sie hier: