Schulfest im November 2014

Am vergangenen Samstag hat das Nikolaus-Groß-Abendgymnasium das alljährliche Schulfest gefeiert. Es trafen sich ehemalige Abiturienten und Mitarbeiter sowie viele aktuelle Studierende, deren Familien und Lehrer zu einem großen Buffet, einer vielseitigen Getränkeauswahl und spannenden Gesprächen. Einen besonderen Höhepunkt stellte der Auftritt der spontan gegründeten Schulband dar, die unter anderem aus Igor Shelest am Bass und Alisson Bonnefoy (beide Semester 1a) als Sängerin bestand. Durch Hits wie Michael Jacksons „Black or White“, Leonard Cohens „Halleluja“ oder Helene Fischers „Atemlos“ sorgten sie für eine großartige Stimmung.

Ein besonderes Dankeschön gilt dem Semester 2 und den Klassenlehrern Frau Hilgers und Herrn Schön, die durch tatkräftigen Einsatz für ein einladendes Ambiente und einen reibungslosen Ablauf des Schulfestes sorgten.

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Besuch des Grillo Theaters

Am vergangenen Donnerstag besuchten Teilnehmer des Deutsch Leistungs- und Grundkurses des fünften Semesters im Rahmen der Unterrichtsreihe über Franz Kafka das Theaterstück „Der Prozess“, das in der aktuellen Spielzeit des Grillo-Theaters aufgeführt wird. Die Studierenden und Lehrer des fünften Semesters diskutierten anschließend lebhaft über die Umsetzung des komplexen Werks.

Das Reiterstandbild Wilhelms I. in Essen – Eine Zeitreise der Wahrnehmung

Ein Radiofeature zu einem Geschichtsprojekt auf Radio Essen

Das Reiterstandbild Kaiser Wilhelms I. wurde am 23. Oktober 1898 in Essen auf dem Burgplatz eingeweiht. Damals hatte Essen 100.000 Einwohner und war geprägt durch die Kohle- und Stahlindustrie.

Heute, 116 Jahre später haben sich Studierende des Nikolaus Groß Abendgymnasiums mit der Wahrnehmung dieses Denkmals damals und heute beschäftigt. Sie gewannen damit den 2. Preis des Geschichtswettbewerbs des Forums für Geschichtskultur an Ruhr und Emscher (wir berichteten). Ein dabei entstandenes Radio-Feature wird nun auch auf Radio Essen ausgestrahlt.

Der Sendetermin ist voraussichtlich am 4. Oktober 2014 auf Radio Essen.

Lesen Sie auch den Beitrag über die Preisauszeichnung:

Projektkurs Geschichte gewinnt 2. Preis

Während der aktuelle Jahrgang das bestandene Abitur feierte, fand zeitgleich die Preisverleihung des Geschichtswettbewerbs des Forums für Geschichtskultur an Ruhr und Emscher statt, bei dem das Projekt einiger Abiturienten eingereicht wurde. Die Studierenden des Abiturjahrgangs 2014 erreichten mit ihrem Radiofeature über das Denkmal Wilhelm I. dabei einen bravourösen 2. Platz.

2014-07_projektkurs-geschichte2Die neu geschaffenen Projektkurse wurden am Nikolaus-Groß-Abendgymnasium im Jahr 2013 erstmals und zum bislang einzigen Mal in die Tat umgesetzt. Geschichtslehrer Michael Meyer beschreibt den Projektkurs, der sich im ersten Bildungsweg bereits etabliert hat, als eine besondere Herausforderung in der Erwachsenenbildung. Hier musste die Lehrkraft die Studierenden zur Mitarbeit an einem Projektkurs motivieren, die mit einem eigentlich möglichst geringen Zeitaufwand ihr Abitur nachholen wollen. Darüber hinaus ist auch ein strukturelles Problem durch die Unterrichtszeiten morgens und abends auszugleichen, da eine regelmäßige Gruppenarbeit deutlich erschwert wird.

Mit viel Einsatzfreude ging die Gruppe, die schließlich aus neun Studierenden bestand, die Aufgabe an, die Geschichte des Reiterstandbildes Wilhelm I. zu erforschen. Diese Forschungsarbeit sollte Teil des Projekts „Denkort – Denkmal“ sein, das von der Universität Duisburg-Essen initiiert wurde und der Frage nachging, ob Denkmäler als Ausdruck regionaler Identität zu betrachten sind.

Neben der universitären Einbindung wurde der Projektkurs durch das Haus der Essener Stadtgeschichte unterstützt. Der Essener Archivar Herr Dr. Wisotzki durchsuchte das Stadtarchiv und fand zusammen mit den Studierenden eine Fülle an Dokumenten, die sich mit dem Reiterstandbild beschäftigten. Neben den vollständig überlieferten Zeitungsartikeln konnten die Studierenden sogar auf die Entwürfe des Architekten von 1898 zurückgreifen. Problematisch war zunächst das Entziffern der deutschen Kurrentschrift, das die Studierenden in Übungseinheiten erlernten, um so die Funde transkribieren zu können.

Die Ergebnisse sollten schließlich in einem Radiofeature veröffentlicht werden. Was früher noch ein Aufnahmestudio erfordert hätte, funktionierte dank der modernen Technik völlig unproblematisch. Mithilfe der Aufnahmefunktion von Smartphones wurde das fertige Feature eingesprochen und konnte im Januar 2014 im Internet veröffentlicht werden.

Der Beitrag ist mittlerweile in der Abschlusstagung in der Universität Duisburg-Essen von einigen Studierenden vorgestellt worden. Darüber hinaus meldete Michael Meyer das Projekt beim Geschichtswettbewerb unter dem Motto „Heimat im Ruhrgebiet“ an, da das Projekt als Teil der Lokalgeschichte Essens zu verstehen ist. Die Preisverleihung überschnitt sich jedoch mit der Abiturfeier der Studierenden, die das Projekt erarbeitet haben, sodass sich die Studierenden nicht persönlich den Lohn ihrer Mühen abholen konnten. In Vertretung nahm die Projektleiterin der Universität Duisburg-Essen, Simone Frank, den zweiten Preis entgegen. Neben der Würdigung der Leistung der Studierenden war der Preis mit einem Betrag von 400,-€ dotiert, der für die Unterstützung der schulischen Arbeit im Nikolaus-Groß-Abendgymnasium eingesetzt werden soll.

Die Schule möchte dem Projektkurs und seinem Kursleiter Michael Meyer an dieser Stelle gratulieren und für die geleistete Arbeit danken. Wer den Beitrag des Projektkurses anhören möchte, kann diesen unter folgendem Link finden:

Radiobeitrag des Projektkurses auf YouTube

Exkursion zur Zeche Zollverein

Zum nunmehr 100. Mal jährt sich der Beginn des 1. Weltkriegs, weswegen in vielen Ländern Europas und auf der ganzen Welt dieses Ereignisses gedacht wird. In der Sonderausstellung „1914 – Mitten in Europa“ wird in der Kokerei des UNESCO-Weltkulturerbes ein besonderer Schwerpunkt auf den Einfluss der Rhein-Ruhr-Region auf den Ersten Weltkrieg gelegt. Die Ausstellung verdeutlicht, dass der erste Weltkrieg zwar 1914 beginnt, aber bereits die Gedankenwelt der wilhelminischen Ära in den Krieg führte. Außerdem erlebten die Menschen im Rheinland und Ruhrgebiet erst lange nach Kriegsende friedliche Zeiten.

Da der erste Weltkrieg einen wichtigen Bestandteil des Geschichtsunterrichts am Nikolaus-Groß-Abendgymnasium darstellt, schlossen sich neben einigen Lehrern viele Studierende des dritten, vierten und fünften Semesters den beiden Führungen an, die das Museum anbot. Während einer Gruppe eine allgemeine Einführung in das Kriegsgeschehen geboten wurde, beschäftigte sich die zweite Gruppe mit dem Einfluss der Industrialisierung auf die Kriegsführung. Beeindruckende Exponate wie die ersten Prothesen und auch abschreckende Bilder der Gipsplastiken von Schwerverletzten des Kriegs verschafften einen Einblick in den bis dahin größten Krieg in der Geschichte.

Spracheinstellungen in gesprochener Interaktivität

Am 17.06.2014 besuchte der Deutschkurs des Semesters 2 die Veranstaltung „Spracheinstellungen in gesprochener Interaktivität. Eine Fallstudie in der Metropole Ruhr“ aus dem Linguistischen Kolloquium an der Universität Essen und erfuhr durch den Vortrag von Dr. Bellamy dessen neueste Erkenntnisse aus seiner Studie zu den Einstellungen zum Ruhrgebietsdeutsch.

Sommerfest am Nikolaus Groß Abendgymnasium

Bereits im Bericht über die neu gewählte Studierendenvertretung, berichtete die Vorsitzende, Frau Arens, über die Idee, ein Grillfest im Nikolaus-Groß-Abendgymnasium durchzuführen. Am vergangenen Samstag, den 14.06.2014 wurde das Fest bei trockenem Wetter durchgeführt. Über den ganzen Nachmittag besuchten ungefähr 70 Studierende, Lehrer, Familienangehörige und Freunde das Abendgymnasium, um sich außerhalb des Unterrichts Gespräche zu führen und gemeinsam zu essen. Außerdem ist das Fest insbesondere den angehenden Fachabiturienten gewidmet. Während diejenigen, die nach dem Fachabitur die Schule verlassen, bislang ihre Abschiedsfeier selbst organisieren mussten, sollen sie nun gleichzeitig mit diesem Fest gewürdigt werden.

Auf dem Innenhof des Abendgymnasiums wurden gleich zwei Grills aufgebaut, auf denen neben Fleisch auch vegetarische Kost zubereitet wurde. Außerdem war die Spendenbereitschaft der Teilnehmer so groß, dass ein üppiges Buffet in der Cafeteria aufgestellt werden konnte.

Die Veranstaltung wurde von den Lehrkräften wie auch von der Studierendenvertretung positiv aufgenommen. Trotz der knappen Vorbereitungszeit und der Tatsache, dass diese Veranstaltung zum ersten Mal durchgeführt wurde, nahm eine beachtliche Zahl von Gästen das Fest an. Auch die zahlreichen Helfer aus beinahe allen Semestern sorgten dafür, dass das Sommerfest zu einem Erfolg wurde.