Schulfest im November 2014

Am vergangenen Samstag hat das Nikolaus-Groß-Abendgymnasium das alljährliche Schulfest gefeiert. Es trafen sich ehemalige Abiturienten und Mitarbeiter sowie viele aktuelle Studierende, deren Familien und Lehrer zu einem großen Buffet, einer vielseitigen Getränkeauswahl und spannenden Gesprächen. Einen besonderen Höhepunkt stellte der Auftritt der spontan gegründeten Schulband dar, die unter anderem aus Igor Shelest am Bass und Alisson Bonnefoy (beide Semester 1a) als Sängerin bestand. Durch Hits wie Michael Jacksons „Black or White“, Leonard Cohens „Halleluja“ oder Helene Fischers „Atemlos“ sorgten sie für eine großartige Stimmung.

Ein besonderes Dankeschön gilt dem Semester 2 und den Klassenlehrern Frau Hilgers und Herrn Schön, die durch tatkräftigen Einsatz für ein einladendes Ambiente und einen reibungslosen Ablauf des Schulfestes sorgten.

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Abendgymnasium meets Klassik

Ehemalige des 3. Abiturjahrgangs treffen sich zum 40. Abiturjubiläum in Weimar

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Bilder aus Weimar, wo sich die Ehemaligen des Abiturjahrgangs 1965 nach 41 Jahren trafen

Es ist schon eine Weile her, da Elmar Eissing und seine Mitstudierenden das Abiturzeugnis überreicht bekamen. 1965, das 6. Jahr des Bischöflichen Abendgymnasiums, so der damalige Name, feierte damals seinen dritten Abiturjahrgang. Und heute, 40 Jahre später – naja, zugegeben, es sind inzwischen 41 Jahre später – heute also treffen sich die Ehemaligen dieses Jahrgangs dort, wo Goethe einst sein berühmtes Gedicht „Über allen Wipfeln ist Ruh“ verfasste. Von dieser erlebnisreichen Weimar-Reise teilte uns der Ehemalige Eissing jetzt mit:

„Die Abende gehörten der Geselligkeit im Köstritzer Schwarzbierhaus wie auch im „Elephanten-Keller“ des Hotel Elephant. Hier wurden die Erinnerungen an  die alten Geschichten aus der Zeit am Abendgymnasium  wach. Manche Anekdote und manche Lehrer-Parodie erheiterte die Runde. Aber es wurden auch ernste Gespräche geführt. Ein Thema war z. B.: welche nachhaltigen Einflüsse das Abendgymnasium auf uns, jetzt im zeitlichen Abstand betrachtet, gehabt hat. U. a. wurden folgende Fähigkeiten und Einstellungen genannt, deren maßgebliche Entwicklung wir der Schule mit ihren hervorragenden Lehrern verdanken. Folgende Schwerpunkte wurden dabei – von den einzelnen individuell verschieden gesehen – angesprochen:

  • Die Fähigkeit, aus einer Flut von Informationen das Wesentliche erkennen zu können (abstraktes Denken) hat manchem in seiner beruflichen Laufbahn sehr genützt.
  • Im Deutschen konnte man eine schlechte Note bekommen, geschenkt; stand aber als Randbemerkung „Phrase“, so war man  beschämt. Wenn wir auch heute noch gegen Sprechblasen sensibilisiert sind, so ist das mit eine Folge dieser Pädagogik.
  • Die Hinführung zur Literatur und zu naturwissenschaftlichen Themen sowie in ganz besonderer Weise zu Religion und weltanschaulichen Fragen vor dem Hintergrund griechischer und römischer Wertvorstellungen war vielleicht das, was heute nach so langer Zeit noch am nachhaltigsten nachwirkt. Damals – im Stress um Arbeit, Schule und Abitur –  ist uns das wohl nicht so klar geworden wie heute.

2006-05_eissing02Es ist unsere Überzeugung, dass das Abendgymnasium weit über die Erlangung der Hochschulreife hinaus tiefe Spuren hinterlassen hat. Unser Dank gehört ihm dafür in ganz besonderer Weise.“

Nach einer Mitteilung von Elmar Eissing, Obere Fuhr 2a, 45136 Essen

 

Wiedersehen auf dem Schulfest

Am letzten Samstag vor dem 1. Advent findet das traditionelle Schulfest am Abendgymnasium statt, so auch in diesem Jahr am vergangenen Samstag. Zu Tanz und Buffet, zu Kuchen und Wein trafen sich neben den Studierenden auch wieder zahlreiche Ehemalige der Schule, daran änderte auch der plötzliche Wintereinbruch und das Schneechaos auf den Straßen nichts.

„Wir haben damals auf dem Innenhof der Schule Fußball gespielt und sind seit dem die einzigen, die den Schulleiter duzen dürfen“, erzählt Wilhelm Liewerkus stolz auf dem diesjährigen Schulfest im Kreise seiner ehemaligen Mitstudierenden vom Abiturjahrgang 1982. Das „Du“ habe Herr Nadorf ihnen seiner Zeit als junger Lehrer angeboten, als er „noch nicht wusste, später einmal Schulleiter zu werden“, freut sich Liewerkus. Nach seinen Angaben soll es sogar im Schrank des Klassenraums eine Stereoanlage gegeben haben, behauptet er. Rudolf Huhn alias „Suppi“ betont aber, dass sie damals trotzdem sehr viel gelernt und ihre Schulzeit am Abendgymnasium bis heute in guter Erinnerung behalten haben. „Suppi Huhn“ erzählt von einem Schulfest im Jahre 1979, damals zum 20-jährigen Bestehen des Abendgymnasiums: „Wir hatten eigens dafür eine Band gegründet und sind damit auf dem Schulfest aufgetreten.“ Bald haben diese Ehemaligen mit dem 25-jährigen Abitur selbst ein großes Jubiläum, freut sich Reiner Fuchs aus dem selben Schuljahrgang.

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Siegfried (Siggi) Dittrich, Michael (Buddy) Badura, Achim Kohns, Rudolf (Suppi) Huhn, Reiner Fuchs und Wilhelm (Willi) Liewerkus vom Abiturjahrgang 1982 erinnern sich gerne zurück an ihre Schulzeit auf dem Abendgymnasium.

Noch nicht so lange her ist es für die Abiturienten vom Sommer diesen Jahres. Sandra Wilms, Simone Reisner und Nina Lehnertz freuen sich besonders über das Fotoalbum ihrer Abiturfeier, das der Förderkreis allen Abiturienten vom Juni diesen Jahres am heutigen Schulfest überreicht. Die schönsten Bilder von ihrem großen Tag sind hierin festgehalten. Die drei Ehemaligen wollen auch zukünftig zum Schulfest kommen, um den Kontakt zum Abendgymnasium nicht zu verlieren.

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Sandra Wilms, Simone Reisner und Nina Lehnertz freuen sich über das Fotoalbum von Ihrer Abiturfeier.

Ehemalige treffen sich noch nach 40 Jahren

Die Ehemaligen des Abiturjahrgangs 1965 – vor 40 Jahren – treffen sich noch heute in unregelmäßigen Abständen. Elmar Eissing, Ehemaliger des 3. Abiturjahrgangs des Abendgymnasiums, schrieb uns, dass das nächste Treffen für den 18. April diesen Jahres vorgesehen ist.

Bereits im Jahre 1990 traf sich dieser Jahrgang zum damals 25. Jahrestag ihres Abiturs – mit einer „Wiederholung der Klassenfahrt“ nach Rom. 1964 hatte der Kurs diese Fahrt bereits zum ersten mal gemacht, gut 25 Jahre später besuchten die Ehemaligen die meisten Stationen der Stadt erneut.

Für das kommende Jahr planen die Ehemaligen dieses Jahrgangs eine weitere gemeinsame Reise: Diesmal soll es nach Weimar gehen, um auf den Spuren nicht nur der großen Deutschen Dichter gemeinsame Unterrichtsinhalte von damals in Erinnerung zu rufen.

Für Elmar Eissing persönlich waren die 4 Jahre am Bischöflichen Abendgymnasium (damaliger Name) „wohl sehr anstrengende aber auch die entscheidendsten meines Lebens und ich bin der Kirche wie auch meinen damaligen Lehrern für die vielen richtungsweisenden Anregungen auch heute noch sehr dankbar“, so Eissing wörtlich.

Nach einer Mitteilung von Elmar Eissing, Obere Fuhr 2a, 45136 Essen