Open Stage mit Gaelic Wind Project „and Friends“

Open Stage, die „offene Bühne“, das ist die traditionelle Art spontaner Live-Musik in Irish Pubs. Die Gäste bringen dazu selbst ihre Instrumente mit und spielen gemeinsam bekannte Jigs und Reels der keltischen Musiktradition. Dabei ist kein Stück zusammen geprobt worden, jedes Lied wird völlig spontan gespielt. Live Musik bei Guinnes und Kikenny. Das hat eine lange Tradition in Irland. Heute abend fand ein solcher „Irish Evening“ im Nikolaus Groß Abendgymnasium statt.

Die Musiker treten bewusst nicht auf einer Bühne auf. Sie sitzen mitten im „Pub“, der Schulaula des Abendgymnasiums, zwischen den begeisterten Besuchern. Sie sitzen im Kreis, um sich gegenseitig sehen zu können. Zwischenzeitlich kommen weitere Musiker hinzu und spielen gleich mit. Sie haben dazu ihre eigenen Instrumente mitgebracht. Manchmal müssen sie kurz überlegen: „Was spiele wir als nächstes?“ „So ist es völlig authentisch“, erklärt Michael Meyer von der Band GaelicWindProject zu Beginn des Café Litera die Tradition irischer Live-Musik von der Open Stage. „Und die Gäste im Pub dürfen sich dabei auch gemütlich unterhalten.“ Zwischendurch aber heißt es „Pssst!“ – dann sind alle Zuschauer leise und lauschen dem Gesang.

Die Musiker sitzen im Kreis, um sich bei den spontan gespielten Stücken sehen zu können

Die Musiker sitzen im Kreis, um sich bei den spontan gespielten Stücken sehen zu können

Woher kommen diese Musiker? Michael Meyer beschreibt es so: „Man kennt sich halt. Es gibt viele Auftritte dieser Art nicht nur in Irland, auch in vielen anderen Städten dieser Welt. Und wer irische Musik spielt, kennt die Kreise der Musiker und kennt auch die gemeinsam gespielten Rhythmen. Das ist spontan und macht großen Spaß, weil man immer wieder mit anderen Musikern zusammenspielt!“ Live-Musik der ganz besonderen Art, zu dem Michael Meyer eingeladen hatte. Die Musiker waren damit selbst Gäste beim heutigen Irish Evening.

Spaß macht es vor allem auch den Besuchern des Café Litera. Sie sind heute ins Abendgymnasium gekommen, um diesen Ausflug in die Welt der keltischen Musiktradition zu erleben. Und rechtzeitig zum Ferienbeginn gibt Hermann Holtmann, Literaturexperte beim Café Litera, Tipps zu irischer Lektüre für die schulfreie Zeit. Er leitet die Veranstaltung bereits seit vielen Jahren. Auf Grund des großen Erfolges im März 2006 wurde auch in diesem Jahr wieder das Thema Irland ausgewählt. Der Eintritt blieb wie immer frei, dank der großzügigen Unterstützung des Förderkreises.

Michael Meyer (rechts) von der Band Gaelic Wind Project hatte die Musiker zum "Irish Evening" mit Guinnes und Kilkeney geladen.

Michael Meyer (rechts) von der Band Gaelic Wind Project hatte die Musiker zum „Irish Evening“ mit Guinnes und Kilkeney geladen.

Ganz authentisch: Die Musiker sind selbst Gäste und sitzen in Mitten des Irish Pubs.

Ganz authentisch: Die Musiker sind selbst Gäste und sitzen in Mitten des Irish Pubs.

 

Bilder vom Irish Evening 2007

Hier sehen Sie alle Bilder vom Irish Evening (Café Litera) vom 30. März 2007:

An Irish Evening

Einladung zu einem Ausflug in die Welt der keltischen Musiktradition

In Anknüpfung an den Erfolg des Irischen Abends im letzten Jahr veranstaltet das Nikolaus Groß Abendgymnasium mit der großzügigen Unterstützung des Förderkreises ein weiteres Café Litera unter dem Titel „An Irish Evening“. Vorgestellt werden irische Autoren mit einem Vortrag von Literaturauszügen durch Hermann Holtmann. Belgleitet wird der Abend von rhythmischen Tanzstücken, den Jigs und Reels, aber auch von ruhigeren, harmonischen Gesangsstücken aus der irischen Tradition und Geschichte.

Eingeladen sind alle Studierenden, Ehemaligen, Angehörigen und Neugierigen.

An Irish Evening (Café Litera), Freitag, 30. März 2007, 20:00 Uhr
im Nikolaus Groß Abendgymnasium, Beginn: 20:00 Uhr, Eintritt frei

Kein Platz blieb frei beim Café Litera

Am Donnerstag, 6. April fand ein weiteres „Café Litera“ im Nikolaus Groß Abendgymnasium statt. Das Thema: Irland. Hermann Holtmann, Lehrer auf dem Weiterbildungskolleg, stellte moderne irische Autoren vor und wurde dabei musikalisch begleitet von der Band GaelicWindProject.

2006-04-06_cafe-litera-49Sie heißen Michaela, Tanja, Daniel, Michael, Ursula und Friederike. Sie tragen alle deutsche Namen. Aber sie machen irische Musik. Und das mit überzeugender Leidenschaft. GaelicWindProject heißt die Band, die beim Café Litera im Abendgymnasium am vorletzten Schultag vor den Osterferien noch einmal mit Jigs und Reels für beste Stimmung sorgte. Jigs und Reels – das sind die rhythmischen Tanzstücke der keltischen Musiktradition. Bei dieser abendlichen Festveranstaltung blieb kein Besucherstuhl mehr frei. Bis auf den letzten Platz war die Schulaula mit Zuschauern gefüllt. Zahlreiche ehemalige Studierende, Lehrende und Freunde des Abendgymnasiums kamen auf Einladung des Förderkreises, durch dessen finanzielle Unterstützung dieser irische Abend möglich wurde. Hinter den Sitzreihen füllten sich nach Ende der abendlichen Unterrichtszeit dann auch noch die letzten freien Stehplätze mit Studierenden des Abendgymnasiums. Diesen Abend mit rhythmischen Tanzstücken und harmonischer Musik aus irischer Tradition wollte sich kaum jemand entgehen lassen.

2006-04-06_cafe-litera-68Michaela hat viele musikalische Talente: Nach Blockflöte, Orgel und Klavier erlernte sie während ihres Studiums die Querflöte. Ihre Fastzination für die keltische Musikkultur ist unübersehbar, wenn man sie auf der Bühne auf der Whistle leidenschaftlich spielen sieht. Daneben überzeugt Tanja durch erstklassigen Gesang. Da macht sich ihre chorische Gesangsausbildung bemerkbar. Doch singt sie nicht nur für GaelicWindProject, zwei der Bandlieder sind auch von ihr selbst geschrieben. Daniel spielt dazu auf der Gitarre und hat das Cover der ersten CD, „Along the enchanted way“ gestaltet, auf der einige der heute gespielten Lieder enthalten sind. Seine Leidenschaft für irische Musik begann spätestens nach der erfolgreichen Tanzshow „Riverdance“. Michael macht seit Ewigkeiten schon Musik und wurde nach einer gemeinsamen Radtour 1993 durch Irland mit seiner Frau und Bandmitglied Michaela zum Fan der Folkmusik. Er komponiert, singt und spielt alles, was Tasten und 6 bis 12 Saiten hat. Heute ist er vor allem mit Gitarre und am Klavier zu sehen. Ein weiteres Multitalent ist Ursula von der Band Ffynnon Garw, leidenschaftliche Geigerin, die heute ihren Gastauftritt bei GaelicWindProject hat. Sie liebt die klassische Musik, tritt sonst mit verschiedenen Bands und Orchestern auf, unterstützt die Band beim Café Litera mit der Fiddle und vertritt damit Bandmitglied Norma, die zur Zeit verreist ist. Begleitet wird die Musik außerdem mit dem Akkordeon, gespielt von Friederike.

2006-04-06_cafe-litera-30Die vorgestellten Autoren hat Hermann Holtmann im Vorfeld passend zur Musik der Band ausgesucht. „Ich hatte selbst im Repertoire der Band ein Stück gefunden, das ich mir für den heutigen Abend gewünscht habe und gut verbinden konnte mit den heute vorgestellten Literaturauszügen“, erzählt Holtmann. Und er ist begeistert von dem großen Andrang im heutigen Café Litera. Schade, dass da kein Platz zum Tanzen mehr frei blieb.

 

Bilder vom Café 2006

Hier sehen Sie alle Bilder von der Veranstaltung. Das Café Litera fand statt mit der musikalischen Begleitung von GaelicWindProject.