Bilder vom Irish Evening 2007

Hier sehen Sie alle Bilder vom Irish Evening (Café Litera) vom 30. März 2007:

Bischof Dr. Felix Genn besucht das Nikolaus Groß Abendgymnasium

Am Abend des 11. Januar 2007 besuchte der Bischof von Essen, Dr. Felix Genn unsere Schule. Im Raum der Stille informierte sich der Bischof in einer Begegnung mit dem Kollegium über die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer und über die Besonderheiten des Weiterbildungskollegs. Der Bischof, der selbst in unterschiedlichen Einrichtungen mit Erwachsenen gearbeitet hat, interessierte sich insbesondere für die Lebenssituation von Studierenden, die erhebliche Belastungen auf sich nehmen, um berufsbegleitend einen Schulabschluss zu erreichen. Er wies darauf hin, dass er bereits vor seiner Zeit in Essen und auch jetzt als Ruhrbischof Absolventen des Nikolaus-Groß-Abendgymnasiums kennen gelernt habe, die einen geistlichen Beruf gewählt haben. Er schloss das Gespräch mit dem Kollegium mit einem herzlichen Dank für ihr Engagement und für ihren persönlichen Einsatz in diesem Zeitsystem.

Im Anschluss an die Begegnung mit dem Kollegium nahm der Bischof an einer Religionsstunde im Semester 2 teil. Thema dieser Unterrichtsstunde, die von Frau Dr. Schmidt geleitet wurde, war die Verbindung zwischen Pfingstereignis und Firmsakrament als Stärkung der Gläubigen zur Festigung der Gemeinschaft im Heiligen Geist.

In Anknüpfung daran erläuterte Bischof Dr. Genn dann sein persönliches Verständnis und Erleben des Firmsakramentes als Spender und Leiter der Ortskirche. Danach entwickelte sich ein lebhafter Austausch zwischen dem Bischof und den Studierenden über das bischöfliche Amt und dessen Alltag sowie über Glauben und Spiritualität.

 

Abendgymnasium meets Klassik

Ehemalige des 3. Abiturjahrgangs treffen sich zum 40. Abiturjubiläum in Weimar

2006-05_eissing01

Bilder aus Weimar, wo sich die Ehemaligen des Abiturjahrgangs 1965 nach 41 Jahren trafen

Es ist schon eine Weile her, da Elmar Eissing und seine Mitstudierenden das Abiturzeugnis überreicht bekamen. 1965, das 6. Jahr des Bischöflichen Abendgymnasiums, so der damalige Name, feierte damals seinen dritten Abiturjahrgang. Und heute, 40 Jahre später – naja, zugegeben, es sind inzwischen 41 Jahre später – heute also treffen sich die Ehemaligen dieses Jahrgangs dort, wo Goethe einst sein berühmtes Gedicht „Über allen Wipfeln ist Ruh“ verfasste. Von dieser erlebnisreichen Weimar-Reise teilte uns der Ehemalige Eissing jetzt mit:

„Die Abende gehörten der Geselligkeit im Köstritzer Schwarzbierhaus wie auch im „Elephanten-Keller“ des Hotel Elephant. Hier wurden die Erinnerungen an  die alten Geschichten aus der Zeit am Abendgymnasium  wach. Manche Anekdote und manche Lehrer-Parodie erheiterte die Runde. Aber es wurden auch ernste Gespräche geführt. Ein Thema war z. B.: welche nachhaltigen Einflüsse das Abendgymnasium auf uns, jetzt im zeitlichen Abstand betrachtet, gehabt hat. U. a. wurden folgende Fähigkeiten und Einstellungen genannt, deren maßgebliche Entwicklung wir der Schule mit ihren hervorragenden Lehrern verdanken. Folgende Schwerpunkte wurden dabei – von den einzelnen individuell verschieden gesehen – angesprochen:

  • Die Fähigkeit, aus einer Flut von Informationen das Wesentliche erkennen zu können (abstraktes Denken) hat manchem in seiner beruflichen Laufbahn sehr genützt.
  • Im Deutschen konnte man eine schlechte Note bekommen, geschenkt; stand aber als Randbemerkung „Phrase“, so war man  beschämt. Wenn wir auch heute noch gegen Sprechblasen sensibilisiert sind, so ist das mit eine Folge dieser Pädagogik.
  • Die Hinführung zur Literatur und zu naturwissenschaftlichen Themen sowie in ganz besonderer Weise zu Religion und weltanschaulichen Fragen vor dem Hintergrund griechischer und römischer Wertvorstellungen war vielleicht das, was heute nach so langer Zeit noch am nachhaltigsten nachwirkt. Damals – im Stress um Arbeit, Schule und Abitur –  ist uns das wohl nicht so klar geworden wie heute.

2006-05_eissing02Es ist unsere Überzeugung, dass das Abendgymnasium weit über die Erlangung der Hochschulreife hinaus tiefe Spuren hinterlassen hat. Unser Dank gehört ihm dafür in ganz besonderer Weise.“

Nach einer Mitteilung von Elmar Eissing, Obere Fuhr 2a, 45136 Essen

 

Kein Platz blieb frei beim Café Litera

Am Donnerstag, 6. April fand ein weiteres „Café Litera“ im Nikolaus Groß Abendgymnasium statt. Das Thema: Irland. Hermann Holtmann, Lehrer auf dem Weiterbildungskolleg, stellte moderne irische Autoren vor und wurde dabei musikalisch begleitet von der Band GaelicWindProject.

2006-04-06_cafe-litera-49Sie heißen Michaela, Tanja, Daniel, Michael, Ursula und Friederike. Sie tragen alle deutsche Namen. Aber sie machen irische Musik. Und das mit überzeugender Leidenschaft. GaelicWindProject heißt die Band, die beim Café Litera im Abendgymnasium am vorletzten Schultag vor den Osterferien noch einmal mit Jigs und Reels für beste Stimmung sorgte. Jigs und Reels – das sind die rhythmischen Tanzstücke der keltischen Musiktradition. Bei dieser abendlichen Festveranstaltung blieb kein Besucherstuhl mehr frei. Bis auf den letzten Platz war die Schulaula mit Zuschauern gefüllt. Zahlreiche ehemalige Studierende, Lehrende und Freunde des Abendgymnasiums kamen auf Einladung des Förderkreises, durch dessen finanzielle Unterstützung dieser irische Abend möglich wurde. Hinter den Sitzreihen füllten sich nach Ende der abendlichen Unterrichtszeit dann auch noch die letzten freien Stehplätze mit Studierenden des Abendgymnasiums. Diesen Abend mit rhythmischen Tanzstücken und harmonischer Musik aus irischer Tradition wollte sich kaum jemand entgehen lassen.

2006-04-06_cafe-litera-68Michaela hat viele musikalische Talente: Nach Blockflöte, Orgel und Klavier erlernte sie während ihres Studiums die Querflöte. Ihre Fastzination für die keltische Musikkultur ist unübersehbar, wenn man sie auf der Bühne auf der Whistle leidenschaftlich spielen sieht. Daneben überzeugt Tanja durch erstklassigen Gesang. Da macht sich ihre chorische Gesangsausbildung bemerkbar. Doch singt sie nicht nur für GaelicWindProject, zwei der Bandlieder sind auch von ihr selbst geschrieben. Daniel spielt dazu auf der Gitarre und hat das Cover der ersten CD, „Along the enchanted way“ gestaltet, auf der einige der heute gespielten Lieder enthalten sind. Seine Leidenschaft für irische Musik begann spätestens nach der erfolgreichen Tanzshow „Riverdance“. Michael macht seit Ewigkeiten schon Musik und wurde nach einer gemeinsamen Radtour 1993 durch Irland mit seiner Frau und Bandmitglied Michaela zum Fan der Folkmusik. Er komponiert, singt und spielt alles, was Tasten und 6 bis 12 Saiten hat. Heute ist er vor allem mit Gitarre und am Klavier zu sehen. Ein weiteres Multitalent ist Ursula von der Band Ffynnon Garw, leidenschaftliche Geigerin, die heute ihren Gastauftritt bei GaelicWindProject hat. Sie liebt die klassische Musik, tritt sonst mit verschiedenen Bands und Orchestern auf, unterstützt die Band beim Café Litera mit der Fiddle und vertritt damit Bandmitglied Norma, die zur Zeit verreist ist. Begleitet wird die Musik außerdem mit dem Akkordeon, gespielt von Friederike.

2006-04-06_cafe-litera-30Die vorgestellten Autoren hat Hermann Holtmann im Vorfeld passend zur Musik der Band ausgesucht. „Ich hatte selbst im Repertoire der Band ein Stück gefunden, das ich mir für den heutigen Abend gewünscht habe und gut verbinden konnte mit den heute vorgestellten Literaturauszügen“, erzählt Holtmann. Und er ist begeistert von dem großen Andrang im heutigen Café Litera. Schade, dass da kein Platz zum Tanzen mehr frei blieb.

 

Wiedersehen auf dem Schulfest

Am letzten Samstag vor dem 1. Advent findet das traditionelle Schulfest am Abendgymnasium statt, so auch in diesem Jahr am vergangenen Samstag. Zu Tanz und Buffet, zu Kuchen und Wein trafen sich neben den Studierenden auch wieder zahlreiche Ehemalige der Schule, daran änderte auch der plötzliche Wintereinbruch und das Schneechaos auf den Straßen nichts.

„Wir haben damals auf dem Innenhof der Schule Fußball gespielt und sind seit dem die einzigen, die den Schulleiter duzen dürfen“, erzählt Wilhelm Liewerkus stolz auf dem diesjährigen Schulfest im Kreise seiner ehemaligen Mitstudierenden vom Abiturjahrgang 1982. Das „Du“ habe Herr Nadorf ihnen seiner Zeit als junger Lehrer angeboten, als er „noch nicht wusste, später einmal Schulleiter zu werden“, freut sich Liewerkus. Nach seinen Angaben soll es sogar im Schrank des Klassenraums eine Stereoanlage gegeben haben, behauptet er. Rudolf Huhn alias „Suppi“ betont aber, dass sie damals trotzdem sehr viel gelernt und ihre Schulzeit am Abendgymnasium bis heute in guter Erinnerung behalten haben. „Suppi Huhn“ erzählt von einem Schulfest im Jahre 1979, damals zum 20-jährigen Bestehen des Abendgymnasiums: „Wir hatten eigens dafür eine Band gegründet und sind damit auf dem Schulfest aufgetreten.“ Bald haben diese Ehemaligen mit dem 25-jährigen Abitur selbst ein großes Jubiläum, freut sich Reiner Fuchs aus dem selben Schuljahrgang.

2005-11-26_schulfest-11

Siegfried (Siggi) Dittrich, Michael (Buddy) Badura, Achim Kohns, Rudolf (Suppi) Huhn, Reiner Fuchs und Wilhelm (Willi) Liewerkus vom Abiturjahrgang 1982 erinnern sich gerne zurück an ihre Schulzeit auf dem Abendgymnasium.

Noch nicht so lange her ist es für die Abiturienten vom Sommer diesen Jahres. Sandra Wilms, Simone Reisner und Nina Lehnertz freuen sich besonders über das Fotoalbum ihrer Abiturfeier, das der Förderkreis allen Abiturienten vom Juni diesen Jahres am heutigen Schulfest überreicht. Die schönsten Bilder von ihrem großen Tag sind hierin festgehalten. Die drei Ehemaligen wollen auch zukünftig zum Schulfest kommen, um den Kontakt zum Abendgymnasium nicht zu verlieren.

2005-11-26_schulfest-00

Sandra Wilms, Simone Reisner und Nina Lehnertz freuen sich über das Fotoalbum von Ihrer Abiturfeier.

Einladung zum Schulfest

Am Samstag, dem 26. November 2005, findet das Schulfest des Nikolaus-Groß-Abendgymnasiums statt, Beginn: 19:00 Uhr.

Dazu sind alle Studierenden und Ehemaligen mit ihren Freunden und Verwandten recht herzlich eingeladen.

Für die Schulgemeinde des Nikolaus-Groß-Abendgymnasiums,
OStD i. K. Bernhard Nadorf
(Schulleiter)

Ehemalige treffen sich noch nach 40 Jahren

Die Ehemaligen des Abiturjahrgangs 1965 – vor 40 Jahren – treffen sich noch heute in unregelmäßigen Abständen. Elmar Eissing, Ehemaliger des 3. Abiturjahrgangs des Abendgymnasiums, schrieb uns, dass das nächste Treffen für den 18. April diesen Jahres vorgesehen ist.

Bereits im Jahre 1990 traf sich dieser Jahrgang zum damals 25. Jahrestag ihres Abiturs – mit einer „Wiederholung der Klassenfahrt“ nach Rom. 1964 hatte der Kurs diese Fahrt bereits zum ersten mal gemacht, gut 25 Jahre später besuchten die Ehemaligen die meisten Stationen der Stadt erneut.

Für das kommende Jahr planen die Ehemaligen dieses Jahrgangs eine weitere gemeinsame Reise: Diesmal soll es nach Weimar gehen, um auf den Spuren nicht nur der großen Deutschen Dichter gemeinsame Unterrichtsinhalte von damals in Erinnerung zu rufen.

Für Elmar Eissing persönlich waren die 4 Jahre am Bischöflichen Abendgymnasium (damaliger Name) „wohl sehr anstrengende aber auch die entscheidendsten meines Lebens und ich bin der Kirche wie auch meinen damaligen Lehrern für die vielen richtungsweisenden Anregungen auch heute noch sehr dankbar“, so Eissing wörtlich.

Nach einer Mitteilung von Elmar Eissing, Obere Fuhr 2a, 45136 Essen