60 Millionen auf der Flucht

Der Missio-Truck informiert über Flüchtlinge

Am vergangenen Donnerstag, den 10. September 2015 freute sich das Nikolaus-Groß-Abendgymnasium über den Besuch des Missio-Trucks. Dieser ermöglicht allen Interessierten den Besuch einer Ausstellung über die Gründe, den Verlauf und das Ende einer Flucht in unserer Zeit. Am Beispiel von acht authentischen Schicksalen konnten die Studierenden des Abendgymnasiums einen Eindruck von den Erlebnissen bekommen, denen die Menschen aus den verschiedenen Regionen der Erde ausgesetzt sind.

Die Durchführung der Besichtigung war eine organisatorische Herausforderung, da nur kleine Gruppen durch die Ausstellung gehen konnten, sich jedoch ein Großteil der Studierenden ein Bild machen wollte. Tete Agdodan, einer der beiden Veranstalter, ordnete die Gruppen mit großer Gelassenheit und sorgte dafür, dass alle Studierenden ihre Erfahrungen im Missio-Truck sammeln konnten.

DSC_0386Währenddessen informierte Serge Aka aus der Elfenbeinküste alle Studierenden, die gerade nicht im LKW waren, über die Ursachen von Flucht sowie über neueste Zahlen. So verwunderte die Gruppe, dass sich nach momentanen Schätzungen 60 Millionen Menschen auf der Flucht befinden. Die Länder, die aktuell die meisten Flüchtlinge aufnehmen sind dabei nicht die europäischen Staaten, sondern Jordanien, Äthiopien oder die Türkei.

 

Insgesamt freute sich Schulleiter Jochen Suthe über den Ablauf des Tages, da dies eine Begegnung mit einem sehr aktuellen Thema der Politik ist. Die Ausstellung hat dabei geholfen die Schulgemeinschaft für dieses Thema zu sensibilisieren. Zwar informierte die Ausstellung am Beispiel von Flüchtlingen aus dem Kongo, doch sind Fluchtursachen auf der ganzen Welt ähnlich, da Menschen mit ihren Familien vor Krieg, Zerstörung und dem Verhungern fliehen.

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