Abendgymnasium spendet an Aktion Lichtblicke

Quelle: Radio Essen

Quelle: Radio Essen

In guter Tradition werden die beim Schulfest erwirtschafteten Gewinne an gemeinnützige Einrichtungen gespendet. Beim letzten Schulfest kamen dafür ganze 650 Euro zusammen. Die Studierenden des dritten Semesters entschieden sich dafür, die Aktion Lichtblicke zu begünstigen.

 

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Die Aktion Lichtblicke wurde von den 45 NRW-Lokalradios in Zusammenarbeit mit den fünf Bistümern in Nordrhein-Westfalen sowie der Diakonie und dem Caritas-Verband ins Leben gerufen und hat es sich zur Aufgabe gemacht, insbesondere Kinder und ihre Familien, die in Not geraten sind, zu unterstützen.

 

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In der vergangenen Woche übergaben drei Studierende des dritten Semesters die Spende im Studio von Radio Essen. Moderatorin Anna Bartl nutzte die Gelegenheit, um das Studio vorzustellen. Die Journalistin nutzte den Besuch, um die Studierenden über ihre Entscheidung zu befragen, das Abitur nachzuholen. Die Drittsemester gaben gerne Antwort und berichteten über ihre positiven Erfahrungen am Nikolaus-Groß-Abendgymnasium. Darüber hinaus entstand ein kurzer Bericht, der sich insbesondere mit der am nächsten Tag folgenden Sonnenfinsternis beschäftigt.

 

 

Hier können Sie sich den Bericht auf Radio Essen anhören:

Wir danken Radio Essen für die Bereitstellung des Tonmaterials.

Philippinischer Erzbischof zu Besuch im Abendgymnasium

Schüler befragen Dr. Antonio Javellana Ledesma zum Klimawandel

 

Taifune, illegale Fledesma1ischer, Obdachlosigkeit: Der philippinische Erzbischof Antonio Javellana Ledesma berichtet am Nikolaus-Groß-Abendgymnasium in Essen von den Folgen des Klimawandels und was sein Bistum zusammen mit dem Hilfswerk Misereor dagegen tut.

 

Die Insel Mindanao auf den Philippinen könnte ein Paradies sein: Mangrovenwälder, üppige Fischgründe und perfekte Wellen für Surfer. Doch die Realität sieht anders aus: Illegale Fischer gehen mit Dynamit auf die Jagd und zerstören die Unterwasserwelt, die Mangrovenwälder werden als Brennstofflieferanten ausgebeutet und Taifune zerstören fast im jährlichen Rhythmus ganze Städte und Dörfer. Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 Kilometern pro Stunde, Starkregen und Überschwemmungen sind zum Alltag geworden. „Diese extremen Wetter-Ereignisse treten seit wenigen Jahren immer öfter auf“, sagt Dr. Antonio Javellana Ledesma, Erzbischof von Cagayan de Oro auf der Insel Mindanao. „Wir sind die Leidtragendeledesman des Klimawandels, obwohl unser Land dafür kaum verantwortlich ist“, so der 71-Jährige.
 Zusammen mit dem Hilfswerk Misereor hat die katholische Kirche vor Ort zahlreiche Projekte auf die Beine gestellt. Als Schutz vor zu erwartenden Taifunen werden die Mangrovenwälder in mühevoller Handarbeit aufgeforstet. Positiver Nebeneffekt: Die Mangroven dienen auch als Kinderstube für unzählige Fischarten, auf die die Bevölkerung als Nahrung und einzige Einnahmequelle angewiesen ist. Parallel organisieren sich die Fischer und treten gemeinsam für ihre Rechte ein. In einem weiteren Projekt werden Krebse gezüchtet, die der Bevölkerung ein besseres und erstmalig auch ein stabiles Einkommen ermöglicht.

 

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 Was die Schülerinnen und Schüler im Abendgymnasium interessiert: Wie geht die Bevölkerung mit dem Klimawandel und der Zerstörung der Umwelt um? Wie nehmen die Philippinos die Ergebnisse der regelmäßigen Klimakonferenzen wahr? Drei Jahre nach dem letzten großen Taifun Sedong im Jahr 2011 kehre in der Stadt Cagayan de Oro wieder Hoffnung ein. Fast alle Familien haben neue Häuser gebaut, überwiegend an überschwemmungssicheren Orten. „Aber immer noch aus Holz und nicht aus Stein“, schildert Erzbischof Ledesma. „Das können sich die meisten Familien einfach nicht leisten.“ Er fordert von der Weltgemeinschaft, dass alle Länder zusammen anpacken, Verantwortung übernehmen und solidarisch handeln. Bei einem Gottesdienst im Abendgymnasium appelliert er an die Schülerinnen und Schüler: „Jeder muss bei sich im Kleinen anfangen und einen einfacheren Lebensstil einüben. Nur so können wir Gottes Schöpfung noch retten.“ (sw)

(Quelle: Bistum Essen)

Schul-Fahrt nach Winterberg

Am vergangenen Wochenende wurde am Nikolaus-Groß Abendgymnasium eine Kursfahrt durchgeführt. Das Ziel der über 25 Studierenden aus den verschiedenen Semestern und der Lehrkräfte war Langewiese, ein Vorort von Winterberg im Sauerland. Bereits im Vorfeld deutete sich perfektes Reisewetter an. Es lag Schnee in Höhe von 50 Zentimetern im Skige20150228_115624biet, sodass es nicht an Gelegenheiten zur Freizeitgestaltung mangeln würde. Am Freitag fuhr der Reisebus die Gruppe an den Zielort, eine Skihütte des Marler Skiclubs. Am Abend wurden die Zimmer verteilt, ein gemeinsames Abendbrot eingenommen und schließlich stand nach einer gelungenen Abendgestaltung mit Gesellschafts-, Kartenspielen und Unterhaltungen die Nachtruhe an.

 

 

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Das Wetter meinte es gut mit der Essener Reisegruppe und hielt am Samstag schönsten Sonnenschein bereit, sodass verschiedene Aktivitäten möglich waren. Ein Teil der Gruppe nutzte das Wetter und fuhr den nebenan gelegenen Ort Neuastenberg an, um Ski zu fahren. Ein weiterer Teil der Gruppe erkundete auf Schusters Rappen die Umgebung auf einer Wanderung zum vier Kilometer entfernten Kahlen Asten. Auf dem Weg durch den Schnee konnten die Wanderer die verschneite Umgebung auf sich wirken lassen. Am Abend stand der Besuch einer Skihütte im Nachbarort auf dem Programm. Schließlich ließ die Gruppe gemeinsam den letzten Abend ausklingen.

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Bereits am Sonntag kehrten die Wintersportler nach einem abschließenden Gruppenfoto nach Essen zurück. Die gute Stimmung während des Aufenthalts zeigte, dass die Fahrt gelungen war. Die positiven Rückmeldu20150228_120508ngen der Studierenden wurden von den Lehrenden geteilt und Schulleiter Jochen Suthe dankte auch im Namen der teilnehmenden Kollegen für die reibungslose, interessante und angenehme Fahrt, die durch das Miteinander von Studierenden und Lehrenden ermöglicht wurde.

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