Abiturienten sammelten für das Projekt MEX/Straßenkinder

Unsere Abiturientinnen und Abiturienten haben in ihrer Verabschiedungsmesse für das Projekt „Mexiko – Straßenkinder“ gesammelt. Der Gesamtbetrag in Höhe von 264,83 € wurde zwischenzeitlich an ADVENIAT überwiesen. Allen Spendern ein herzliches VERGELTS GOTT!

Bernhard Nadorf, Schulleiter


Hintergrund

Das Projekt „Mexiko – Straßenkinder“ von Adveniat unterstützt die Vinzentiner, einem mexikanischen Orden, der sich mit großem Engagement für die Straßenkinder Mexikos einsetzt. In ihrer Einrichtung „Juven-tud y Vida“ („Jugend und Leben“) öffnet dazu täglich ein Speisesaal, in dem die Kinder, die auf der Straße um ihr Überleben kämpfen müssen, eine warme Mahlzeit bekommen.

Möchten Sie mehr über dieses Projekt erfahren? Infos gibt’s auf der Homepage www.geizistgottlos.de von Adveniat:

Erinnerungen an Dr. Garcia

In Erinnerung an Dr. Garcia hat Schulleiter Bernhard Nadorf sich direkt an das Lehrerkollegium gewendet mit den folgenden Worten:

Die Totenvesper für Herrn Dr. Garcia findet am Donnerstag, dem 25. Januar 2007 um 19.00 Uhr in der Pfarrgemeinde St. Ludgerus in Heiligenhaus, Rheinlandstraße 58 statt. Die Exequien für den Verstorbenen sind am Freitag, dem 26. Januar um 18.00 Uhr in St. Suitbertus in Heiligenhaus, Hauptstraße 132. Alle Kolleginnen und Kollegen sind zu diesen Trauerfeierlichkeiten sehr herzlich eingeladen.

† Herr Oberstudienrat i. K. i. R. Dr. Miguel Garcia Redondo

„… weinet nicht und habt auch keine Trauer; betet für mich und danket Gott, der mich in Liebe gerufen und heimgeholt hat“

(aus dem Abschiedsbrief von Nikolaus Groß)

Die Schulgemeinde des Bischöflichen Nikolaus-Groß-Abendgymnasiums ist tief betroffen über den Tod von

Herrn Oberstudienrat i. K. i. R. Dr. Miguel Garcia Redondo

* 23.03.1935 in Coya, Spanien     † 22.01.2007 in Heiligenhaus

Herr Dr. Garcia war vom 01.02.1974 bis zum 31.07.1998 an unserer Schule als Lehrer für die Fächer Spanisch, Katholische Religionslehre und Latein tätig. Großes persönliches Engagement und hohe fachliche Kompetenz zeichneten ihn als Lehrerpersönlichkeit aus.

Sein Verhalten gegenüber Studierenden und Kollegen war von außerordentlicher Güte und Liebenswürdigkeit geprägt.

Das Gedenken an ihn erfüllt uns mit Trauer und Dankbarkeit.

Für das Kollegium des Bischöflichen Nikolaus-Groß-Abendgymnasiums

Bernhard Nadorf,
Schulleiter

Für den Förderkreis des Nikolaus-Groß-Abendgymnasiums Essen e. V.

Norbert Franzen
Vorsitzender

 

Wie die Belastung zur Erholung werden kann

Bild oben: Die Abiturientinnen und Abiturienten vom 12. Januar 2007

Am 12. Januar überreichte Schulleiter Bernhard Nadorf den glücklichen Abiturientinnen und Abiturienten ihr Abiturzeugnis und gratulierte damit während der Abschlussfeier den neuen Absolventinnen und Absolventen des Weiterbildungskollegs zu ihrem besonderen Erfolg.

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Caroline Rittel (4. v. l.) mit ihren Freunden

Eine der Abiturientinnen ist die gelernte Krankenschwester und junge Mutter Caroline Rittel. Dabei war sie zu Beginn ihrer Weiterbildung noch in der Abschlussphase ihrer Ausbildung und hatte noch keine Familie.

Rückblende: Vor knapp 8 Jahren verfehlte Frau Rittel die Zulassung zum Abitur im 1. Bildungsweg, was sie aber nicht davon abhielt, nach Möglichkeiten und Wegen zu suchen, diesen Schulabschluss eines Tages doch noch zu erlangen. Nach einem Beratungsgespräch im Arbeitsamt erfuhr sie von der Möglichkeit des 2. Bildungsweges, wenn sie erst einmal eine Berufsausbildung abgeschlossen hat. So begann Sie damals zunächst eine Ausbildung zur Krankenschwester. Noch bevor sie diese erfolgreich abgeschlossen hat, belegte sie im Jahre 2005 schon einen Kurs im Semester 1 des Nikolaus Groß Abendgymnasiums. Die ersten Wochen waren für sie eine besondere Doppelbelastung, denn parallel zum Unterricht im Weiterbildungskolleg musste sie noch für ihre Examensprüfung lernen.

Nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Berufsausbildung dauerte es nicht lange, bis eine weitere Veränderung in ihrem Leben auf sie wartete. Sie wurde schwanger, als sie das 2. Semester im Abendgymnasium besuchte. Doch dank der großen Unterstützung, die sie durch ihre Eltern, Schwiegereltern und Freunde erfahren hatte, die während ihres Schulbesuchs auf den neuen Familiennachwuchs aufpassten, konnte sie ihre Weiterbildung fortsetzen. Dabei kamen ihr die Sommerferien gegen Ende ihrer Schwangerschaft sicherlich auch zu Gute. Und – man höre und staune – als junge Mutter „war der Besuch des Abendgymnasiums an manchen Tagen fast wie eine Erholung“ von den neuen Aufgaben und Herausforderungen, die in der frisch gebackenen Familie auf sie zu kamen, erzählt sie heute stolz. Zurecht: Denn trotz dieser Doppelbelastungen am Ende einen Abiturdurchschnitt der Note 1,6 zu erreichen, das verdient noch einmal zusätzlich Respekt und besondere Anerkennung!

Auch die anderen Absolventinnen und Absolventen feierten heute ihren Schulabschluss mit Stolz und bedankten sich im stehenden Applaus und tollen Abschiedsgeschenken bei ihren Lehrenden, die sie in den vergangenen Jahren auf ihrem Weg zum Ziel begleiteten.